Zurück auf die Schulbank

Ab in die Schule

Ich bin ein Schulkind – ich geh wieder in die Schule. Jetzt fragt ihr euch sicher ob ich einen Vollschaden habe. Ja vielleicht – das ist gar nicht so unwahrscheinlich. Wie ich in der Einleitung schon erwähnt habe, habe ich mir das Nähen selbst beigebracht. Im Blut hatte ich es schon immer, nach Pferdewirtin, war Kostümbildnerin mein Traumjob. Naja das Kellnern weit weg von beidem ist, lassen wir mal unter den Tisch fallen. Jetzt ist es so das ich fest dabei bin meinen Traum zu verwirklichen. Ich will nähen, mein Hobby soll Berufung werden und ich will damit zeitnah etwas zu unserem Familienleben beitragen können. 

Aber

Ein aber habe ich immer im Ärmel, sozusagen, mein persönliches Ass. Eher my ass, aber lassen wir das. Denn ich zweifle. Nicht an meinem Traum, nicht am Bedarf, auch nicht an meiner Vorstellung von alle dem. Doch ich zweifle an meinen Fähigkeiten, an meiner Sorgfalt, an meiner Professionalität. Was macht den Unterschied zwischen, *Ich näh was hübsches für meine Neffen und alle sagen „Oh wie hübsch“* und *Ich näh was für den Verkauf und alle sagen „Oh wie hübsch/cool/genial/interessant – ich kauf das!“‚* Richtig, der Funken Professionalität. Natürlich sind meine Fähigkeiten gewachsen. Dennoch habe ich immer das Gefühl es fehlt was. Die Basics, ich stelle in Frage ob ich Gelder in neue Maschinen stecken muss, wenn ich sehe das sich eine kleine Landenkette aus meiner alten Heimat ausschließlich mit richtig richtig krassen oldschool Modellen vergrößern kann. Nein, ich muss jetzt kein Geld in Material investieren. Der Shop ist befüllt und der Handwerksmarkt quasi fix „gebucht“. Ich produziere hochwertige Einzelstücke und das läuft. Aber (das sind wir wieder) ich will handfestes Wissen. 

Nähkurs?

Ja, nah dran. So ein Nähkurs ist ne feine Sache. Doch in Anbetracht der Tatsache das bei uns die ersten Meter Schnee nicht mehr weit sind und ich mindestens 45 Minuten Fahrtwege einfach planen muss, machen es nicht so attraktiv. Vor Jahren, habe ich schon mal mit dem Gedanken gespielt einen Fernkurs zu belegen. Ich hatte Angst Kissenbezüge ohne Ende nähen zu müssen und am Ende mit einer Billo-Urkunde dazustehen, die nichts aussagt. Doch der Gedanke wurde wieder wach in mir. Ich lud mir das erste Kapitel der Lehrunterlagen runter und dachte… *Oh, nix mit Kissenbezug, das klingt ganz schön professionell.* Ja dann, Kostenloser Probemonat, kannste nix verlieren. Machste mal. Naja und irgedwie war die Anmeldung so schnell gemacht das ist gar nicht gucken konnte. Tjoar, dann schau ich doch jetzt mal ein paar Wochen was da so auf mich zukommt und ob ich das noch unter bekomme.  

Was haltet Ihr von diesen Fernkursen? Habt ihr selbst mal einen gemacht? Wieviel habt ihr euch in der Gründerphase aufgehalst?

 

 

Liebe Grüße eure Sabine

 

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